Freitag, 26. Februar 2016
#002
Gestern bekam ich die Nachricht. Eine Nachricht, die wieder so viel verändert. Eine wundervolle, beängstigende Nachricht. Eine Nachricht, die mich nicht mehr loslässt, an die ich ständig denken muss, welche mich beschäftigt. Ich bin aufgeregt, nervös, angespannt. Mir ist schlecht und schwindelig. Ich habe das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Ich habe Angst. Ja, genau. Das beschreibt meinen Zustand. Totale Angst. Vor allem, was mich erwartet. Oder eher vor dem, was von mir erwartet wird? Ich bin so voller Vorfreunde und Nachdenklichkeit. Ich weiß nicht, ob es eine gute Zeit wird, vielleicht wird sie auch schlecht. Vielleicht wird sie doof und blöd und ich weine viel in der Zeit und mir wird es nicht gut gehen, aber das geht vorbei und alles wird besser werden danach. Wenn ich es selbst will. Will ich es selbst? Natürlich, ich möchte dahin, ich will, dass es mir besser geht und ich lerne, mit diesem Monster umzugehen. Ich möchte lernen, es zu akzeptieren, zu respektieren und mit ihm zu leben. Ich will es nicht verscheuchen, es gehört zu mir, es lebt in mir und es frisst mich auf. Es macht mich fertig, es macht mein Leben kaputt und endlich tue ich was dagegen. In anderthalb Wochen habe ich Hilfe, muss nicht mehr immer nur alleine damit klar kommen. Es wird alles gut werden, ich muss es nur wollen. Ich will. Der Wille zählt doch schon, oder? Oh mein Gott, bin ich aufgeregt. Ich werde an nichts anderes mehr denken können. Ich muss die Zeit genießen. Die Zeit bis dann und die Zeit dort. Ich muss generell anfangen, die Zeit zu genießen. Ich habe das Gefühl, sie rennt vor mir weg, die Zeit. Wieder und wieder sind Tage vorbei und ich habe nichts geschafft. Leider ist das auch so, die Zeit rennt. Ich muss nur Schritt halten können. Das ist alles. So lächerlich wenig und doch so unglaublich viel. Aber ich werde es schaffen. Ich werde es schaffen, Schritt zu halten mit der Zeit, mich mit ihr anzufreunden. Ja, die nächsten Wochen werden anstrengend, aber schön. Ich habe Lust darauf, wahnsinnige Lust und wahnsinnige Angst. Ich fühle mich wie zwischen zwei Stühlen, aber das wird. Das wird, das wird, das wird. Vielleicht bin ich ja danach nicht mehr ein ''Das schaffe ich nicht'', sondern ein ''Das schaffe ich, wenn ich es will und an mich glaube.'' Ich würde es mir so wünschen.
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Ich glaube an dich. Ganz ganz fest glaube ich an dich und ich wünsche dir alles nur erdenklich Gute auf deinem Weg zur Besserung!
AntwortenLöschenVielen herzlichen Dank, das bedeutet mir viel!
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